Wer ihre wöchentlichen Impulse auf Facebook oder ihrer Website kennt, weiß: Die Positivstrategin Ariane Bertz hält, was ihr Markenname verspricht. Sie überzeugt Menschen davon, dass man mit einer positiven Grundhaltung auch im Berufsleben erfolgreicher ist. Ihr Fokus liegt vor allem auf Unternehmen und deren Führungskräften.

»Ich habe durch meine Tätigkeit in verschiedenen Industrieunternehmen selbst erlebt, was launische Chefs mit der Motivation der Mitarbeiter anstellen. Ein schlechtes Betriebsklima ermuntert Mitarbeiter kaum zu Bestleistungen. Und letztendlich wirkt sich das auch auf den Unternehmenserfolg aus«, beschreibt Ariane Bertz ihre Erfahrungen, die Mit-Auslöser dafür sind, dass sie 2017 ihren Job als langjährige Führungskraft in Vertrieb und Marketing an den Nagel hängt und ihre Passion als Speakerin und Moderatorin zum Beruf macht.

Vor Menschen sprechen ist sie gewöhnt, oft genug hat sie durch Kundenveranstaltungen geführt oder beim Marketing-Club Karlsruhe Events moderiert. Daher hat sie schon einige Jahre vorher begonnen, das Moderatoren-Handwerk professionell zu erlernen. Für ihre damalige Ausbilderin, die Moderatorenschule Baden-Württemberg, ist sie später selbst als Trainerin im Einsatz. Seit 2010 steht sie im Nebenberuf als Moderatorin regelmäßig auf kleinen und zunehmend auch immer größeren Bühnen. Ihr eigenes Thema »Führung in Unternehmen mit positiver Grundhaltung« macht sie zum Vortrag, bildet sich mit Einzeltrainings und Seminaren als Speakerin weiter. Mit der Selbstständigkeit will Ariane Bertz ihre Sprechertätigkeit verstärkt in den Mittelpunkt stellen.

»Für mich ist wichtig, dass bei den Unternehmen ankommt, hier geht es sowohl um wirtschaftliche Erfolgsfaktoren als auch um ihre Unternehmenskultur. Letzteres ist für die Bewertung als Arbeitgeber enorm wichtig«, erklärt die Expertin für positives Führen. Geld sei dabei kein Motivationsfaktor: »Um Mitarbeiter tatsächlich zu motivieren, müssen Führungskräfte bei den Dingen ansetzen, die die Menschen dauerhaft zufrieden stimmen. Dazu zählen Sinn und Ziele, persönliches Wachstum und Akzeptanz bei der Arbeit.« Deshalb rät Ariane Bertz u. a. dazu, Zielvereinbarungen regelmäßig zu überprüfen:

»Nichts ist demotivierender, als wenn man etwas vereinbart hat und hinterher interessiert sich niemand dafür, ob die Vereinbarungen eingehalten werden.« Sie empfiehlt, Aufgaben soweit möglich nach den Stärken der Mitarbeiter zu verteilen und als Führungskraft eine Fehlerkultur zu etablieren. Sie bemängelt auch, dass positives Feedback oftmals immer noch viel zu selten gegeben werde, obwohl es sich als Zeichen der Wertschätzung sehr motivierend auswirke.

»Es sind viele kleine Dinge, die einfach umzusetzen sind. Aber sie können Motivation und Stimmung nachhaltig positiv verändern«, betont die Sprecherin und stützt sich dabei auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Positiven Psychologie, eines Teilbereichs der Psychologie, bei deren Dachverband sie heute Mitglied ist. Im Gegensatz zur klassischen Psychologie orientiert sich diese Richtung nicht an der Behandlung von psychischen Krankheiten. Sie richtet den Blick stattdessen darauf, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Menschen gesund und zufrieden leben und arbeiten können.

»Vor dem Hintergrund, dass psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt inzwischen die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sind, lohnt es sich für Unternehmen, darüber nachzudenken, was sie durch positives Führen bewirken können«, ist Ariane Bertz überzeugt. Wichtig sei vor allem die Vorbildfunktion der Führungskraft: »Gestresste und genervte Führungskräfte übertragen das auf ihr Team. Zu wenig Personal, zu viele Projekte – an diesen Faktoren lässt sich häufig wenig ändern. Daher muss man an der eigenen Perspektive arbeiten.« Ein Tipp der Positivstrategin, um in gestressten Phasen oder Krisen besser zurechtzukommen, ist die persönliche Miniurlaubsliste. Gemeint sind kleine Auszeiten mit Aktivitäten von 20 bis 30 Minuten, die fest in den Kalender eingeplant werden sollten. In Krisenzeiten setzt Ariane Bertz vor allem auf positive Rituale: »Gerade in der Krise sind geregelte Abläufe wichtig.«

Von der Corona-Krise ist sie als Speakerin und Moderatorin selbst unmittelbar betroffen. Von heute auf morgen sind ihre Aufträge weggebrochen. Doch Ariane Bertz wäre keine Positivstrategin, wenn sie nicht dank ihrer positiven Grundeinstellung ihr Geschäftsmodell durch neue, krisentaugliche Lösungen ergänzt hätte. Mit einer Weiterbildung zur eTrainerin und digitalen Formaten für Vorträge und Podiumsdiskussionen hat sie ihr Portfolio ausgebaut. 

Nicht zufrieden war sie deshalb auch mit ihrer eigenen ursprünglichen Markenpositionierung unter dem Claim »Gute Laune. Mehr Erfolg«. »Meine Arbeit hat das nicht richtig auf den Punkt getroffen. Schließlich geht es mir um Strategien, was Unternehmen mit ihrer Führungseinstellung bewirken können«, begründet die Speakerin, warum sie die eigene Marke auf den Prüfstand stellte und uns mit einem Markenrelaunch beauftragte. »Ich hatte auf einmal viel Zeit und die wollte ich positiv nutzen, um dann gestärkt aus der Krise gehen zu können«, erzählt Ariane Bertz, warum sie gerade jetzt – gegen den Trend – investiert hat. Entstanden ist eine optisch und inhaltlich unverwechselbare Positionierung als »die Positivstrategin«.

Mittlerweile hat sie Erfahrungen mit ersten virtuellen Vorträgen und Diskussionen gesammelt. Dabei erinnert sie die Teilnehmer immer wieder daran, dass auch in Krisenzeiten nicht ausschließlich Schlechtes passiert: »Wir müssen uns die schönen Momente aber mehr bewusstmachen. Eine einfache Übung hilft dabei. Man steckt morgens 5 Münzen in die linke Hosentasche. Erlebt man einen schönen Moment, wandert eine Münze nach rechts. Am Abend sollten alle Münzen in der anderen Hosentasche sein und man lässt die schönen Momente nochmal Revue passieren.«

Mehr auf: ariane-bertz.com

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